Retro Brautkleider.

Die Retro Brautkleider von DAMA Couture sind zum größten Teil aus Satin geschnitten: ruhige, glatte Flächen, klare Kanten, kaum Stickerei. Spitze und Tüll kommen nur vereinzelt vor.

Zwei Silhouetten bestimmen die Auswahl: die A-Linie, die ab der Taille gleichmäßig ausschwingt, und der eng anliegende Meerjungfrau-Schnitt. Die meisten Kleider fallen bis zum Boden, einige enden am Knie. Ärmel sind bei vielen Modellen vorgesehen und lassen sich oft abnehmen, sodass für den Abend ein trägerloses Oberteil bleibt. Damit deckt die Auswahl die kleine Trauung ebenso ab wie die große Feier.

Diese Modelle finden Sie bei den Partnersalons, die die Kollektion führen.

Retro Brautkleider übersetzen die Schnitte vergangener Jahrzehnte in heutige Passform und heutige Größen. Diese Seite zeigt die Retro-Modelle von DAMA Couture. Entworfen und genäht werden sie im eigenen Atelier in Polen, seit der Gründung 2017. Ein Brautkleid von DAMA Couture kaufen Sie im Partnersalon in Ihrer Nähe: dort wird anprobiert und bestellt.

Was gilt bei einem Brautkleid als Retro?

Retro beschreibt den Entwurf, nicht das Alter des Stoffes. Ein Kleid gilt als Retro, wenn seine Konstruktion einem historischen Vorbild folgt: Die Taille sitzt an einer Stelle, an der sie heute selten sitzt. Der Rock hat eine Weite, die aus einer bestimmten Dekade stammt. Die Ärmel gehören zum Schnitt und sind nicht nachträglich angesetzt.

Zwischen Retro und Vintage verläuft keine feste Grenze. Im Sprachgebrauch steht Retro näher an der Neuinterpretation, Vintage näher an der genauen Nacharbeit einer Epoche. Die Übergänge sind fließend, deshalb lohnt der Blick in beide Listen – die verwandte Auswahl steht unter Vintage Brautkleider.

Retro Brautkleider nach Jahrzehnten: 20er, 50er, 60er und 70er

Jedes Jahrzehnt hat eine Silhouette, an der man es erkennt. Wenn Sie wissen, welche davon Ihnen liegt, wird die Auswahl im Salon deutlich kürzer.

  • 1920er – gerade Linie, Taille tief an der Hüfte, Perlen und Fransen in waagerechten Reihen, Saum häufig am Knie.
  • 1950er – schmale Taille über weitem Rock, mehrere Tüllschichten darunter, Herz- oder Bardot-Ausschnitt, oft wadenlang.
  • 1960er – klare kurze Linie ohne Taillenbetonung, hochgeschlossener Ausschnitt, kurze Ärmel, Saum am Knie.
  • 1970er – fließender Fall ohne Stützkonstruktion, Trompetenärmel, Blütenspitze über die ganze Fläche, Saum bis zum Boden.

Auch der Stoff trägt das Jahrzehnt mit. Für die gerade Linie der 20er eignen sich Crêpe und leichter Satin, weil beide ohne Volumen fallen. Der weite Rock der 50er braucht Tüll in mehreren Lagen, damit die Form auch ohne Reifrock steht. Die 60er kommen mit festem Mikado oder Twill aus, der die klare Kante hält. Für die 70er ist Chiffon die naheliegende Wahl, weil er in Bewegung bleibt.

Die 20er und die 50er verlangen Struktur im Oberteil: Korsage, Fischbein, gefütterter Rock. Die 70er kommen ohne aus. Das ist der Unterschied, den Sie bei der Anprobe sofort spüren – ein Schnitt der 50er trägt sich fester, ein Schnitt der 70er lässt mehr Bewegung zu.

Brautkleid im Retro-Stil: gebraucht oder neu genäht?

Viele Suchen nach einem Retro Hochzeitskleid landen bei Second-Hand-Angeboten. Das ist ein anderer Weg mit anderen Regeln. Ein Originalkleid aus den 50er oder 60er Jahren fällt in der Regel schmaler aus als heutige Konfektion, der Stoff ist gealtert, und Änderungen an alter Spitze sind nicht in jedem Fall möglich.

Die Modelle auf dieser Seite sind neu genähte Kleider im Retro-Schnitt. Historisch ist die Linie, aktuell sind Material und Passform: Tüll, Chiffon, Crêpe, Satin und bestickte Spitze, in den Größen 34 bis 60. Wenn Sie an der Optik alter Spitze hängen, ohne ein Original zu kaufen, sehen Sie unter Brautkleider aus Spitze nach.

Retro Hochzeitskleid fürs Standesamt: kurz und knielang

Fürs Standesamt ist Retro eine der praktischsten Richtungen. Die kurzen Schnitte sind historisch belegt und wirken nicht wie die gekürzte Fassung eines langen Kleides. Der 50er-Jahre-Schnitt mit betonter Taille und Petticoat kommt ohne Reifrock aus und bleibt beim Fototermin vor dem Standesamt gut tragbar. Die gerade 60er-Linie eignet sich für die Trauung im kleinen Kreis, weil sie ohne Schleppe auskommt und im Sitzen nicht aufträgt.

Kurze Modelle über alle Stile hinweg finden Sie unter kurze Brautkleider, Schnitte speziell für die standesamtliche Trauung unter Standesamtkleider.

Ivory, Creme oder Champagner: welche Farbe zum Retro-Schnitt?

Reines Weiß ist bei diesen Schnitten selten die beste Wahl. Historische Kleider waren in gebrochenen Tönen gehalten, und dieselben Töne lassen das Spitzenmuster plastischer wirken: Ivory, Creme, Champagner, gelegentlich ein blasses Puderrosa unter transparenter Spitze.

Der Grund ist technisch. Reinweiß reflektiert flächig und schluckt die Struktur des Musters. Ein gebrochener Ton zeigt Ranken, Blüten und Perlstickerei als Relief. Welche Farbvarianten vorgesehen sind, steht am jeweiligen Modell – nicht jeder Ton ist für jeden Schnitt verfügbar.

Welche Schuhe und welcher Schleier passen zum Retro-Kleid?

Zum Retro-Schnitt passt ein Schuh aus derselben Dekade: Riemchenpumps mit Spange zu den 20ern, geschlossener Pumps mit Blockabsatz zu den 50ern, flacher Schuh mit runder Kappe zu den 60ern. Eine hohe Plateausohle bricht die historische Linie und wirkt an diesen Schnitten als Fremdkörper.

Beim Kopfschmuck gilt dasselbe Maß: Ein Schleier am Kinn oder auf Schulterhöhe steht einem kurzen Kleid besser als eine bodenlange Bahn. Die Auswahl steht unter Brautschleier. Für Trauungen im Frühjahr oder Herbst ergänzen viele Bräute ein ärmelloses Oberteil um einen Bolero oder ein Cape – die Modelle dazu liegen unter Brautjacken, Boleros und Capes.

Retro Brautkleid anprobieren: Partnersalon in Ihrer Nähe

Die Kollektion liegt bei 280 Partnersalons in 25 Ländern, davon 130 in Deutschland, 15 in Österreich und 9 in der Schweiz. Dort probieren Sie die Modelle an und kaufen Ihr Brautkleid von DAMA Couture. Den Termin für die Anprobe vereinbaren Sie im Partnersalon in Ihrer Nähe.

Jedes Kleid wird nach der Bestellung des Salons genäht, in den Größen 34 bis 60. Wie lange das dauert, lässt sich genau sagen: Wir nähen Ihr Kleid in 8 bis 16 Wochen ab Bestellung. Dazu kommt die Zeit für die letzten Anpassungen im Salon – planen Sie deshalb mit Reserve. Welche Retro-Modelle ein Salon gerade zur Anprobe vorrätig hat, ist von Haus zu Haus verschieden – ein Anruf vor dem Termin spart den Weg. Den nächstgelegenen Salon zeigt Ihnen die Händlersuche.

Passend dazu: Brautschleier · Brautjacken, Boleros und Capes